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                              • Erste-Hilfe-Mittel aus der Homöopathie

                              Erste-Hilfe-Mittel für Tiere

                              aus der Homöopathie

                              Wenn Sie jetzt gespannt sind, was die Homöopathie in Notfällen empfiehlt, so kann ich Ihnen dies natürlich nur aus meiner Sicht und Praxiserfahrung sagen. Es haben sich im Laufe der Jahre oder besser gesagt der Jahrhunderte nämlich die unterschiedlichsten Ausrichtungen gebildet. Somit kann man nicht von "der einen" richtigen Homöopathie sprechen.

                              1790 bzw. 1796 sind die Jahreszahlen, die in der Literatur häufig als die Geburtsstunde der Homöopathie angegeben werden. Dazu sei zur Erklärung zu sagen, dass Hahnemann 1790 bei der Übersetzung einer Materia Medica eines schottischen Pharmakologen names W. Cullen auf Unstimmigkeiten stieß, die ihn zu einem Selbstversuch mit der Chinarinde veranlassten. Seine Erfahrungen mit diesem Mittel legten den Grundstein zu der von Ihm entwickelten Homöopathie. 1796 gab er dann ein Werk mit dem Titel „Versuch über ein neues Prinzip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneisubstanzen“ heraus, in der er sein Heilprinzip unter anderem anhand dieses Selbstversuchs erklärt. 

                              Ich möchte Sie heute einladen, mir über die Schulter zu schauen, um zu sehen, was ich für eine homöopathische Notfallapotheke für unersetzlich halte: "Arnica montana" und "Aconitum".

                              Gerade bei unseren Tieren ist es schön zu sehen, ob etwas eine Wirkung hat oder nicht, denn sie sagen nicht: „Danke, es geht mir wieder gut, aber das kann doch nicht an den Kügelchen gelegen haben, oder? Sicher ist das Zufall!“. 

                              ARNICA MONTANA (D6 ODER D12)

                              Bergwohlverleih

                              Dieses Mittel ist wohl eines der geschätztesten und beliebtesten Mittel bei Verletzungen, die durch einen Sturz, dumpfen Schlag oder Stoß entstanden sind.

                              Beispiele und Einsatzmöglichkeiten:

                              • Stolpern und fallen beim Rennen über die Wiese, wegen eines Schlaglochs (Hämatom an den Gliedmaßen)
                              • Sich den Kopf heftig stoßen (Gehirnerschütterung)
                              • Beteiligte bei einem Auffahrunfall gewesen sein (Schleudertrauma)
                              • Quetschungen z.B. in der Autotür oder durch auf die Pfote treten
                              • Beim überschwenglichen Toben nicht rechtzeitig stoppen können und dann irgendwo vorlaufen
                              • Sprung aus großer Höhe
                              • Schläge mit einem dumpfen Gegenstand – leider immer mal wieder ein Thema bei Spaziergängen, wenn sich Spaziergänger von einem Hund bedroht fühlen

                              In solchen Fällen sollte man unmittelbar nach dem Unfall 4 – 6 Globuli einer Niedrigpotenz (D6, D12) von Arnica verabreichen. 
                              Tritt eine direkte Besserung auf (z.B. Schwellung entsteht gar nicht erst oder geht schnell wieder zurück), kann man es bei einer Gabe belassen, andernfalls wiederholt man die Gabe noch einmal nach ca. 10 Minuten und bei Bedarf dann wieder eine halbe Stunde später.

                              Sollte sich keinerlei Besserung einstellen bitte unbedingt eine/n Tierarzt/ärztin aufsuchen. Der Einsatz von Homöopathika ersetzt natürlich niemals den Tierarztbesuch.

                              Aconitum napellus (D6 oder D12)

                              Blauer Eisenhut

                              Dieses Mittel ist das erste Mittel der Wahl bei plötzlich und heftig eintretenden Beschwerden.

                              Beispiele und Einsatzmöglichkeiten:

                              • Hund bekommt plötzlich hohes Fieber
                              • Plötzliche Blasenentzündung mit Fieber und starken Schmerzen
                              • Sonnenstich nach Aufenthalt im Freien
                              • Überhitzung (Hund wurde im warmen Auto alleine gelassen, oder in der Sonne angebunden, hat sich in die Sonne gelegt und ist eingeschlafen)
                              • Ohnmächtig werden oder Kreislaufversagen nach heftigem Schreck
                              • Angst in engen Räumen

                              Wichtig für den Einsatz von Aconitum ist die unmittelbare Gabe bei Auftreten der Beschwerden, damit Aconitum wirken kann. Auch hier empfiehlt sich eine Gabe von 4 – 6 Globuli einer Niedrigpotenz (D6, D12). Nach ca.10 Minuten erfolgt eine wiederholte Gabe.

                              Steigt das Fieber weiter oder eine Entzündung verschlimmert sich, wenden Sie sich bitte an die/den nächste/n Tierarzt/ärztin oder Tierheilpraktiker/in.

                              Um wirklich sicher zu gehen, sollten Sie bei der Wahl der richtigen Potenz fachlichen Rat einholen. 

                              Zur Person

                              Silke Arling, Tierhomöopathin

                              Silke Arling ist ein 1975er Jahrgang, humorvoll und sehr einfühlsam und veröffentlicht Ihre Kolumne im Easy Dogs Blog, um Ihnen die Naturheilkunde zu veranschaulichen. Sie hat ein riesengroßes Herz für Tiere und wird auf eine ganz sympathische Art und Weise verschiedene Fragen klären. Es war nicht leicht, sie als Autorin zu gewinnen und wir schätzen es daher sehr, dass sie das Easy Dogs Blog mit Ihrem Wissen bereichert. Eine ganz besondere Frau, mit viel Witz und Charisma! 

                              Silke Arling
                              Tierhomöopathin
                              Handollweg 10
                              92355 Velburg
                              Mobil: 0176/70038331
                              E-Mail: silke.arling@web.de
                              www.bachblueten-und-homoeopathie-fuer-tiere.de

                              Tierhomöopathin mit mobiler Praxis sowie Praxisräumen im Hundemaxx in Nürnberg

                              Gesundheitskolumne von Silke

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