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                              • Woran erkenne ich eine gute Welpenspielgruppe?

                              Woran erkenne ich eine gut geführte Welpenspielgruppe?

                              Viele frisch gebackene Welpenbesitzer sind auf der Suche nach einer geeigneten Hundeschule. Glücklicherweise gibt Ich kann es rund um Herzogenaurach ein vielseitiges Angebot und selbst kaum glauben, denn das erste Jahr ging so bleibt ihnen „nur“ die Qual der Wahl. Recht schnell stößt man auf den Begriff „Welpenspiel-
                              gruppe“ oder „Welpenschule“. Was das ist habe ich im letzten Artikel beschrieben. Woran Sie eine gut geführte Welpen­spiel­gruppe erkennen, erfahren Sie heute.

                               


                              Kleine Gruppen
                              Für alle Teilnehmer wohlfühlen und optimal lernen können. Größere Gruppen werden meist von mehreren Trainern beaufsichtigt. Trotzdem kann es den Kleinen schnell zu viel werden, vor allem, wenn anderen Freunde, die Spieleinheiten den größten Teil der Stunde ausmachen.
                              Die Spielpartner sollten gut zusammenpassen. Es kann sinnvoll sein, Welpengruppen nach der Körpergröße noch einmal aufzuteilen.
                               
                              Alle Hunde sind willkommen, egal ob Rasse oder Mix.

                              Die Hunde werden stets beaufsichtigt und nicht sich selbst überlassen.


                              Kurze, ruhige Spieleinheiten mit ausreichend Pausen,
                              denn Spielsequenzen von einer Stunde überfordern nicht nur Welpen sondern auch erwachsene Hunde.
                              Spielen ist äußerst anstrengend. Bei langen Spielphasen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Hunde unerwünschtes Verhalten zeigen, in hohem Maße an.
                              Unerwünschte Verhaltensweisen sind beispielsweise Umrem-
                              peln, mehrere Hunde jagen einen Hund, am Schwanz ziehen und übermäßiges Zwicken. Durch vorausschauendes Handeln und relativ kurze Spieleinheiten wird möglichst bereits im Vorfeld vermieden, dass es überhaupt zu negativen Erfahrungen kommt, die sich in diesem Alter, ebenso wie
                              erwünschtes Verhalten, sehr schnell und leicht ins Gehirn einprägen.


                              Mensch und Hund sollten sich wohlfühlen und einen freundlichen Umgangston sowie ein gutes Lernklima genießen. Die Gruppe sollte von einem freundlichen und sympathischen Trainer geführt werden, der auf jedes Mensch-Hund-Team individuell eingeht.

                              Der Trainer verzichtet auf Trainingsmethoden, die beim Hund Angst auslösen und das Lernen erschweren, wie z.B. Bestrafung durch Einschüchterung (Alphawurf, Schnauzgriff), Kneifen, Treten, lautstarkes Schimpfen, Leinenruck, Stachelhalsband, Sprühhalsband, Wurfketten, Trainingsdiscs und Elektrohalsbänder zur Erziehung.


                              Mensch und Hund lernen gemeinsam: Die Hundehalter beobachten die Hundebegegnung und lernen die Körpersprache der Vierbeiner richtig einzuschätzen. Sie werden vom Trainer angeleitet, wann sie wie rechtzeitig eingreifen können, wenn sich ein Spielpartner nicht mehr wohlfühlt. Idealerweise gibt der Mensch bei erwünschtem Verhalten positive Rückkopplung. Ihr Hund sollte unerwünschtes Verhalten nach Möglichkeit erst gar nicht zeigen, denn auch diese Erfahrung wird im Hundegehirn gespeichert. Sie sollten alle Hunde gut beobachten, brenzlige Situationen frühzeitig erkennen und rechtzeitig eingreifen. Hunde können auch lernen brenzlige Situationen selbstständig durch ein freundliches alternatives Verhalten aufzulösen.

                              Kurze, altersgerechte Übungen zur Grunderziehung
                              fördern die freundschaftliche und vertrauens-
                              volle Mensch-Hund-Beziehung.


                              Am besten sehen Sie sich schon im Vorfeld verschiedene Gruppen an, bevor Ihr Welpe einzieht.
                              So können Sie sich in Ruhe ein umfassendes Bild machen, denn schließlich soll es nicht nur Ihrem Vierbeiner gut gehen. Auch Sie sollen sich wohlfühlen und beim Lernen Spaß haben. Denn schließ-
                              lich lernt in der Hundeschule nicht nur der Hund.


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                              • Das Kosmos Welpenbuch: Der gute Start ins Hundeleben, Viviane Theby

                              • Welpenspielstunde: Hunde richtig prägen im ersten halben Jahr, Gabriele Niepel
                              • Verstehe Deinen Hund: Kommunikationstraining für Hundefreunde, Viviane Theby

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